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Nachfolgend finden Sie alle bereitgestellten Informationen und Produkte des ausgewählten Urhebers. Neben einer ausführlichen Beschreibung und Zusatzinformationen können auch Presseberichte und zusätzliche Dateien zum Download vorhanden sein.
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| Abdourahman A. Waberi, geboren 1965 in Dschibuti, lebt seit 1985 in Caen, Frankreich als Englischlehrer, Literaturkritiker und Autor. Im frankophonen Raum bereits durch seine preisgekrönte Dschibuti-Trilogie aus „Le pays sans ombre“, „Cahier nomade“ und „Balbala“ sowie den Roman „Transit“ bekannt geworden, machte er zur Zeit in Deutschland durch den satirischen Roman „In den Vereinigten Staaten von Afrika“ (Nautilus-Editionen) auf sich aufmerksam. 2006/2007 hielt er sich im Rahmen des Künstlerprogramms des DAAD in Berlin auf. „Schädelernte“ stellt einen der herausragendsten Beiträge zum Versuch, sich dem Genozid in Ruanda schreibend zu nähern, dar. „Unter den afrikanischen Gegenwartsautoren ist Abdourahman A. Waberi sicherlich einer der innovativsten – sowohl inhaltlich als auch formal“ (Baptiste Liger, Lire, Mai 2005 |
| PRESSE |
| Interessiert es noch, warum in Ruanda im Frühling 1994 in 100 Tagen über 800 000 Menschen massakriert worden sind (…)? Der aus Djibuti stammende Autor Abdourahman A. Waberi beantwortet die Frage in seinem schmalen Band «Schädelernte» nicht. Er zwingt seinem Publikum nur weitere Fragen auf. Und dann gibt er Antworten auf Fragen, die niemand stellen wollte. Das Buch stört verstörend. Unklassifizierbar zwischen Fiktion und Reportage oszillierend, zeigt es ein Abbild, das nichts erklärt – nur klarmacht, dass das Unerklärliche erschreckend verständlich ist: Unmenschlich menschlich. (…) Und dann krampft sich im Kopf und im Herzen die Erkenntnis Bahn, dass die Toten aus dem Genozid in Ruanda «für immer in den Blutbahnen der Erde kreisen (…) und sich manchmal an den Mauern unserer Ohren und Augen den Kopf einrennen.» Fern, ganz nah. (W.Br., Tagblatt, Schweiz) |
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