» Produktverzeichnis » Buch » DIE GÖTTER IN DER GLITZERKUGEL
Nachfolgend finden Sie alle bereitgestellten Informationen für das gewählte Produkt. Neben einer ausführlichen Beschreibung und Zusatzinformationen können auch Presseberichte und zusätzliche Dateien zum Download vorhanden sein.
| INFORMATIONEN | |
|
DIE GÖTTER IN DER GLITZERKUGEL - Alexander SchatteckLeben im Universum durch Selbstorganisation?Geoden-Sachbuch (Selbstverlag Andreas Kräft) Referenz-Nr.: SP-24-981 Produktnummer: GB-014-0 Format: DIN A5 Auflage: 2. Auflage Gewicht: 0.200 kg Umfang: 160 Seiten Veröffentlicht: Januar 2009 Erscheinungsort: Lingen (Ems) Preis: 14,90 EUR inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Verfügbarkeit: Lieferbar Lieferzeit: Sofort Zum Merkzettel hinzufügen Produkt weiterempfehlen Produktanfrage an den Aussteller senden Für Bestellungen auf unserer Homepage, sowie zur Ansicht unseres gesamten Programms. Mehr über: Alexander Schatteck Mehr von: Selbstverlag Andreas Kräft Mehr in Produktgruppe: Buch Mehr aus Kategorie(n): Naturwissenschaften & Technik, Sachbuch, Umwelt & Natur |
| BESCHREIBUNG |
| Alexander Schatteck Die Götter in der Glitzerkugel Leben im Universum durch Selbstorganisation? Eine höchst pointierte Entlarvung sogenannt wissenschaftlicher Thesen. Aufschlussreiche Analyse eines Interviews von Gert Scobel mit dem Nobelpreisträger Professor Manfred Eigen. Dieses Buch ist gewidmet allen, die sich den Sinn des Lebens nicht durch eine haltlose Theorie rauben lassen wollen! Unter diesem Leittext steht das gesamte vorliegende Buch. In unserem Fall bietet das Gespräch, das Gert Scobel im 3Sat mit einem der führenden und renommiertesten Evolutionswissenschaftler der Welt, Professor Manfred Eigen, im Jahre 2006 führte, beste Gelegenheit, den Gehalt der Evolutionswissenschaften nachhaltig zu prüfen. Genau dieses Gespräch wird intensiv beleuchtet und analysiert. Präzise und dabei doch leichtverständlich zeigt der Autor auf, mit welchen rhetorischen Tricks Evolutionswissenschaftler gutgläubigen Menschen ihre haltlosen Spekulationen als Wissenschaft verkaufen. Gönnen Sie sich dieses Buch, das nicht nur hervorragend zu analysieren sondern auch humorvoll zu unterhalten versteht. Wobei das Prinzip der angeblichen Selbstorganisation von Materie niemals dem scharfen Skalpell des gesunden Menschenverstandes entkommt. Dieses Buch ist ein Werkzeug für alle diejenigen Laien und Amateurforscher, die eine gesunde tragbare Basis suchen, gegen den haltlosen aber aggressiven evolutionistischen Zeitgeist! Und es ist für alle die gedacht, die ihrem eigenen Kopf noch trauen möchten. Buchformat: DIN-A5, 160 Seiten, Softcover glänzend Dieses Buch ist als Druckexemplar zu € 14,90 erhältlich. Aber auch als günstiges eBook zu € 7,50. http://www.geodenbuch.de Alles Gute wünscht Ihnen Geoden-Buch! |
|
| INHALTSVERZEICHNIS |
| INHALT Ziel dieses Buches 009 In diesem Sinne 014 Vorwort eines Amateurs 015 Vorab einige Hinweise zum Gespräch 018 Der Code des Lebens – Interview von Gert Scobel mit Prof. Manfred Eigen, analysiert und kommentiert von Alexander Schatteck 019 Höhepunkte des Interviews – tabellarisch dargestellt 104 Kleines Zwischenwort: Die Suche nach Leben im Universum 113 Unser wunderbarer Planet Erde 116 Unser höchst erstaunliches Universum 125 Die Einzigartigkeit unseres Daseins 127 Einstein und Hubble – Architekten des Universums? 130 Ein Wort an alle Selbstorganisationsprodukte mit einem IQ von 72 aufwärts 132 Die Götter in der Glitzerkugel 137 Der Code des Lebens – Interview von Gert Scobel mit Prof. Manfred Eigen (wie oben, jedoch unkommentiert) 139 Kleines Abschiedswort: Meine Schlachtung am kalten Büfett 153 Die letzten Töne verklingen 156 Kurze mathematische Erläuterung 157 Sachwort- und Namensregister 158 |
| LESEPROBE |
| Leseprobe aus: Die Götter in der Glitzerkugel Seite 30-35 EIGEN: Ja, ja – und da setzt eben unsere Theorie ein, die sagt: Das verlangt Reproduktion. "unsere Theorie" Theorie heißt: Erst die Zukunft wird zeigen, ob sich das Denkmodell als Tatsache herausstellt oder als Unmöglichkeit. Die Minimalanforderung einer echten wissenschaftlichen Theorie ist „Widerspruchsfreiheit in sich“ und „Überprüfbarkeit“. Theorien die noch nicht wissenschaftlich überprüft worden sind, nennt man Hypothesen. Vorgänge und Ereignisse die Abseits unserer – oder auch jeder – Realität ersonnen werden, bezeichnet man gemeinhin als Fiktion. Das heißt: das Ersinnen einer eigenen in sich funktionierenden Welt. Zum Beispiel die Star Wars Folgen, Sherlock Holmes oder die Abenteuer des Baron von Münchhausen. Wir werden sehen, worauf Manfred Eigens Aussagen hinauslaufen. "Das verlangt Reproduktion" Okay – wir wollen hier nur zwei Dinge scharf auseinander-halten: Reproduktion wird nicht [nur] zur Optimierung gebraucht, sondern auch zur Erhaltung des Lebenssystems. Des Weiteren wird Reproduktion genau genommen, und wir wollen es ja genau nehmen, gar nicht zur Optimierung gebraucht, da Reproduktion immer nur das reproduziert, was schon da ist. Das bereits Vorhandene wird einfach nur kopiert. Durch Reproduktion alleine entsteht nichts Neues. Überhaupt nichts. Wenn Sie einen van Gogh reproduzieren, haben Sie einen zweiten van Gogh. Und wenn sich eine Stricknadel reproduziert, dann entsteht eine weitere Stricknadel – nichts anderes. Wenn Sie Ihre Steuererklärung kopieren, dann haben Sie eine zweite davon. Sie können jedoch Ihre Steuererklärung durch kopieren nicht optimieren. Wenn es Ihnen doch gelingt, schreiben Sie mir. Wenn ein Autokonzern einen leistungsstärkeren Motor in sein Fahrzeug einbaut, könnte das zwar eine Optimierung sein, und man könnte den Rest des Autos so belassen und reproduzieren, aber nur, wenn sichergestellt ist, dass der neue Motor auch noch genau passt. Mit allen Anschlüssen! Zudem brauchen Sie ab bestimmten Geschwindigkeiten bestimmte Reifentypen, damit ihnen die nicht während der Fahrt um die Ohren segeln. Bauen Sie statt eines Otto- jetzt einen Diesel-, Gas-, Wasserstoff-, Elektro- oder solargetriebenen Motor ein, müssen noch viel mehr Änderungen am Fahrzeug vorgenommen werden. Das heißt also, Optimierung ist nur dann mit Reproduktion verbunden, wenn die Reproduktion zuvor die veränderten Bedingungen, die durch die Optimierung aufgetreten sind, lückenlos überprüft hat und mit der Konstruktion als Ganzem in Einklang sieht. Merke aber: Die Reproduktion weiß ja gar nicht, dass gerade eine Optimierung stattfindet, weil es ja ein unbemerkter Fehler ist, der sich da in die Produktion einschleicht, von dem sich erst beim Starten herausstellt, ob der Wagen nun schneller fährt, oder ob er stehen bleibt, weil die Anschlüsse zum Motor nicht mehr passen. Noch einmal: Durch reine Reproduktion (Kopie des Vorhandenen) entsteht nichts Neues. "Das verlangt Reproduktion" Das gleiche noch einmal? Ja, denn: An dieser Stelle merken wir, sind wir tatsächlich bereits im lebenden System eines Einzellers. Wir haben die Entstehung von Aminosäuren und Proteinen und einer Zellmembran und all den nötigen Stoffwechselvorgängen, die für kohlenstoffbasiertes Leben zwingend notwendig sind, völlig übergangen. Wir sind an einer Stelle angelangt, wo wir nie hinkommen. Und wir sind dadurch hier angelangt, dass wir die Zwischen-schritte, das heißt, die eigentlichen gewaltigen Riesenschritte, die größer sein müssten als von hier bis zum Ende des Universums, dass wir die der Einfachheit halber erstmal ausgelassen haben. Aber das waren ja eigentlich die, die wir erklärt haben wollten. Na gut, weiter im Text. Dass sich ein echtes Protein bildet (kein Proteinoid, das völlig unbrauchbar für Leben ist), wird mit einer Wahrscheinlichkeit je nach Typ zwischen 1 zu 10 hoch 100 und 1 zu 10 hoch 300 angegeben. Das Universum enthält 10 hoch 83 Atome. Das heißt, allein für den ersten Fall, das einfachste Protein, benötigt man an Atomen, wenn jedes Atom für eine Möglichkeit steht, 100 Billiarden Universen (100 Billiarden = die Differenz von 83 zu 100 Nullen). Deswegen noch einmal Herrn Eigens eigenen Wortlaut, der da sagte: Ein Einzeller ist irrsinnig kompliziert! Und 100 Billiarden Universen sind eine irrsinnige Menge – finden Sie nicht? EIGEN: Sie müssen – der Zustand selber ist schon so kompliziert, dass er de novo (also von neuem) nicht einfach entstehen kann. "Der Zustand selber" Der eines Einzellers (z. B. eines Bakteriums). "ist schon so kompliziert" Jetzt dürfen wir gespannt sein. "dass er de novo (also von neuem) nicht einfach entstehen kann." Wumm! Das ist 'ne Aussage. Das heißt, so was kann per Zufall nicht noch einmal entstehen. Aber wie gering muss die Wahrscheinlichkeit sein, dass man über einen Vorgang sagt, der sowieso nur einmal geschehen ist, das gibt es kein zweites Mal. Das kann nur ein Vorgang sein, der auch für ein einziges Mal schon sehr, sehr unwahrscheinlich ist. Also ist die plötzliche Entstehung einer lebenden Zelle etwas absurd Unwahrscheinliches. Das heißt aber des Weiteren, um einen kleinen Abstecher zu machen, dass dieses Ereignis auch im ganzen Universum nie mehr vorgekommen sein kann. Somit ist das Auffinden weiteren intelligenten Lebens im Universum, schon aus dieser Argumen-tation heraus, völlig ausgeschlossen. Was übrigens nachvollzieh-bar ist – siehe die benötigten 100 Billiarden Universen. EIGEN: Die einzige Möglichkeit ist: Dass dieser Zustand kopiert wird. "Die einzige Möglichkeit ist:" Also es gibt keine Alternative, keine andere oder bessere Möglichkeit. Jede andere Idee ist in der Realität unmöglich! "Dass dieser Zustand kopiert wird." Da sind wir nun wieder bei der Reproduktion. Aber das ändert nichts. Wir wissen noch immer nicht, wie wir zum Einzeller gelangt sind. Und durch Kopieren wird ein System bestenfalls, wenn es fehlerfrei abläuft, erhalten! Aber nicht verbessert. EIGEN: Dabei entstehen Kopierungsfehler, da entstehen Abwandlungen. "Dabei entstehen Kopierungsfehler" Oha, Fehler! – Das lässt ja Schlimmes ahnen! Wie geht es Ihnen nach einem Fehler a) auf der Autobahn, b) wenn Sie was Falsches gegessen haben, c) wenn Ihnen ein Zahlendreher in Ihrer Firmenbuchhaltung unterlaufen ist oder d) wenn Ihr Chirurg übernächtigt war? "da entstehen Abwandlungen" Ja, zum Beispiel in Ihrer Steuererklärung, wenn eine Null nicht mitkopiert wurde. Übrigens sind die meisten Finanzbehörden in Bezug auf derartige Abwandlungen gar nicht gut zu sprechen. Wir sollen natürlich auf den Weg gebracht werden, dass durch diese Fehler Abwandlungen entstehen, die etwas Neues, und zwar, das ist zwingend, etwas Besseres darstellen, als das Original. Fortschritt durch Fehlleistung! Durch Fehlleistungen, die sich in einer bestimmten Richtung summieren müssen. Denn eine einzige Fehlleistung alleine reicht lange nicht, es muss schon eine ordentliche Katastrophe zusammenkommen, um eine wirkliche Optimierung zu erreichen. EIGEN: Und dass diese einer Bewertung unterzogen werden "diese müssen einer Bewertung unterzogen werden" Der Originaltext ist, wie gesagt, gesprochen. Deswegen dürfen wir annehmen, er meinte: Diese müssen dann einer Bewertung unterzogen werden. Gut versuchen wir es einmal damit. Es passiert ein Fehler – und dieser wird jetzt bewertet. Von wem? Und in Bezug worauf? Wenn ein Schüler im Diktat einen orthographischen Fehler begeht, dann streicht ihm sein Lehrer diesen an. Er hat dafür festgelegte Rechtschreibrichtlinien, gemäß denen er ausgebildet ist. Also muss der Bewerter (der Lehrer) leistungsmäßig über dem Schüler (dem Bewerteten) stehen – und tut das auch. Wer oder welches Prinzip steht nun über einer Bakterienzelle, die die erste und einzige des Universums ist? Oder wer steht über der davon reproduzierten Kopie – der zweiten Bakterie des Universums? Und wenn der Bewertende dann einen Fehler entdeckt, woher will er wissen, dass dieser Fehler zur Verbesserung führt, da er nichts Besseres kennt? Wenn solche Nichtfachmänner (oder -frauen) wie du und ich, unser Auto in die Werkstatt bringen – woher wollen wir wissen, ob der Mechatroniker gute Arbeit geleistet oder ob er an unserem Wagen einen Fehler gemacht hat? Und könnte es sogar ein Fehler sein, der am Ende auch noch gut für uns ist? Nochmal: Wer bewertet einen Fehler? Und woher will derjenige wissen, was ein Fehler ist, wenn er damit noch nie zu tun hatte? Und woher will er erst recht wissen, dass dieser Fehler kolossal nützlich ist? Dass hier quasi endlich(!) ein Fehler gemacht wurde (wurde auch langsam Zeit, dass dieser Fehler passiert ist), damit ab jetzt der Wagen sicherer oder schneller oder umweltfreundlicher läuft. Bei unserem ortsüblichen TÜV geht man anders vor. EIGEN: Die aber eine Selbstorganisation sein muss. Eine Bewertung, die innerhalb der Materie stattfindet. "Die aber eine Selbstorganisation sein muss." Das heißt, ich lerne Chinesisch. Aber es heißt noch weit mehr. Das heißt nämlich, ich lerne ohne Lehrer, ohne Buch und ohne Sprach-CD und sowieso ohne je einen Chinesen getroffen zu haben und ohne Anleitung und ohne jede Kenntnis der Zeichen die chinesische Sprache und bewerte meine Fehler selbst. Eigent-lich weiß ich aber gar nicht, dass es überhaupt Chinesen gibt. |
Zurück zur letzten Seite gelangen Sie über die Back- bzw. Zurück-Schaltfläche Ihres Browsers.