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| INFORMATIONEN | |
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Die Abenteuer der Wildkatze Kasimir - Elisabeth Schloter, Josephine BeckerTiergeschichten im Nationalpark Eifel(Dieter Kumpf) ISBN-13: 978-3-941431-02-7 Referenz-Nr.: SP-306-942 Produktnummer: DWK001 Format: 30,3x21,7 Auflage: Erstauflage Gewicht: 0.540 kg Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag Umfang: 123 Seiten Veröffentlicht: 06.04.2009 Erscheinungsort: Heppenheim Preis: 14,95 EUR inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Verfügbarkeit: Lieferbar Lieferzeit: 2-3 Tage Zum Merkzettel hinzufügen Produkt weiterempfehlen Produktanfrage an den Aussteller senden direkt zur Bestellung Mehr über: Elisabeth Schloter, Josephine Becker Mehr von: Dieter Kumpf Mehr in Produktgruppe: Buch Mehr aus Kategorie(n): Kinder- und Jugend, Märchen & Sagen, Umwelt & Natur |
| BESCHREIBUNG |
| Kasimir wurde, zusammen mit 2 Geschwistern, am Morgen eines herrlich warmen Frühlingstages in einer Baumhöhle im Nationalpark Eifel geboren. Anders, als seine beiden Geschwister, war er bereits von der ersten Minute an neugierig auf alles, was sich bewegte und was es in der großen, weiten Welt zu erkunden gab. So erlebt Kasimir mit seinen vielen Freunden jeden Tag neue, spannende Abenteuer im Nationalpark Eifel. |
| INHALTSVERZEICHNIS |
| Wissenswertes über die Wildkatze Lageplan Nationalpark Eifel Kasimirs erster Ausflug Kasimir und die Wespe Kasimirs neue Freunde Kasimir wird entführt Kasimir und das Dachsbaby Kasimir und das Ungeheuer vom Rursee |
| LESEPROBE |
| KASIMIR WIRD ENTFÜHRT Es wurde kalt im Nationalpark Eifel. Kasimir war in den letzten zwei Tagen nur wenn es unbedingt nötig war aus seiner Baumhöhle geklettert. Am liebsten kuschelte er sich in sein warmes und weiches Nest. Als er heute Morgen aufwachte, traute er seinen Augen nicht. Der ganze Nationalpark war weiß. Es sah aus, als ob eine weiße Decke über dem Wald liegt. Vorsichtig kletterte er aus seiner Baumhöhle hinaus und berührte die weiße Pracht. Es fühlte sich sehr kalt und nass an, aber vor allem war es sehr weich. Das Weiße klebte an seinen Pfoten. Er versuchte es durch schütteln von seiner Pfote zu bekommen. Auf einmal stand Frieda vor ihm. „Huhu Kasimir, der Schnee ist dieses Jahr aber früh gekommen. Wir haben doch gerade mal Anfang November“. „Wer ist früh gekommen“? „Na der Schnee“! „Wer ist Schnee“? „Na, das was heute Nacht vom Himmel gefallen ist. Das was hier so herum liegt. Ach, stimmt ja, das ist ja dein erster Winter. Du kennst noch gar keinen Schnee. Komm, lass uns Rudi abholen. Wir können dann zur Dreiborner Hochfläche gehen und im Schnee toben. Das wird mit Sicherheit ein großer Spaß“. „Ja, aber der Schnee ist doch so kalt“. „Dir wird schon noch warm beim toben“. Gesagt, getan! Kasimir und Frieda holten Rudi ab. Im Wald war es sehr kalt. Doch auf der Dreiborner Hochfläche gab es kaum Bäume die der Sonne den Weg versperren könnten. So war es angenehm warm. Die Drei tobten wie verrückt im Schnee. Sie machten eine Schneeballschlacht und spielten fangen. Auf einmal schrie Kasimir ganz furchtbar laut. „Was ist denn“, fragte Frieda, „nur weil ich dich jetzt gefangen habe, musst Du doch nicht so schreien. Du kannst überhaupt nicht verlieren“! „Nein, ich glaube, ich habe mir meine Pfote verletzt“. „Lass mal schauen“. Rudi hoppelte neugierig zu den beiden. „Was ist denn los“? „Kasimir hat sich an seiner Pfote verletzt“. „Lass mal schauen, sagte Rudi. Oje, die blutet ja ganz furchtbar. Da steckt auch irgendetwas in der Wunde“. Die beiden versuchten mit dem Schnee das Blut abzuwischen und die Wunde zu säubern. Doch die Pfote blutet immer weiter. „Ich glaube da steckt eine Scherbe von einer kaputten Glasflasche drin. Dass die Menschen auch immer ihren Müll herum liegen lassen müssen. Wenn die das nicht machen würden, hättest du jetzt keine verletzte Pfote“, sagte Rudi. „Armer Kasimir“! Kasimir versuchte die Glasscherbe heraus zu lecken. Doch sie war sehr spitz, so dass er aufpassen musste, dass er sich nicht seine Zunge verletzt. Langsam wurde es kälter und die Dämmerung trat ein. Frieda und Rudi versuchten Kasimir zu stützen, so dass sie langsam nach Hause gehen konnten. Doch Kasimir hatte große Schmerzen. Überall wo die Drei im Schnee liefen, hinterließ Kasimir eine Blutspur. Auf einmal sahen die Drei etwas großes Grünes auf zwei Beinen auf sie zu kommen. Bei näherem Hinsehen, erkannte Frieda, dass es ein Ranger war. Ihre Oma hatte ihr mal gesagt, wie man einen großen, grünen Menschen nennt. Frieda hatte solch einen Ranger schon mal gesehen, als dieser mit einer großen Gruppe anderer Menschen durch den Nationalpark lief. Sie wusste nicht, ob ein Ranger Freund oder Feind war. Rudi und Frieda brachten Kasimir schnell zu einem Strauch und versteckten ihn dort vor dem Ranger. Danach versteckten die Beiden sich ebenfalls in der Nähe von Kasimir. Doch das Versteck von Kasimir war nicht gut genug. Erstmal erkannte man vor dem Strauch eine riesige Blutspur und zum anderen jammerte Kasimir ganz furchtbar vor Schmerzen. Der Ranger ging auf das Versteck zu und sah sich Kasimir erst mal aus der Ferne an. |
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