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Nachfolgend finden Sie alle bereitgestellten Informationen für das gewählte Produkt. Neben einer ausführlichen Beschreibung und Zusatzinformationen können auch Presseberichte und zusätzliche Dateien zum Download vorhanden sein.

INFORMATIONEN
Schöner Schmerz

Schöner Schmerz - Petra Rehling


Das Hongkong-Kino zwischen Traditionen, Identitätssuche und 1997-Syndrom


(Bender Verlag)

ISBN-10: 9783936497076
ISBN-13: 9783936497076
Referenz-Nr.: SP-4-94
Ausstattung: Broschur, mit Abb.
Umfang: 318 Seiten
Veröffentlicht: 2002, 2. Aufl. 2005
Preis: 17,90 EUR inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Verfügbarkeit: Lieferbar
Lieferzeit: keine Angabe

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Mehr über: Petra Rehling
Mehr von: Bender Verlag
Mehr in Produktgruppe: Buch
Mehr aus Kategorie(n): Film & Musik


BESCHREIBUNG
Das Hongkong-Kino steht wie kein anderes zwischen dem westlichen und dem östlichen Kulturkreis. Seine Wurzeln basieren auf der chinesischen Kultur, seine Gegenwart bis 1997 war vom Westen geprägt. Schon immer eine der virulentesten asiatischen Kinonationen, sind die letzten Jahre vom Sog Hollywoods geprägt, von den Versuchen Hongkonger Stars, in Amerika Fuß zu fassen, allen voran der Regisseur John Woo, aber auch Ang Lee, Chow Yun Fat, Jet Li, die alle ihr erfolgreiches Konzept mitnehmen konnten. Zugleich hat dies den Blick auf Hongkong zurückgelenkt, auf die Wurzeln, die solche Künstler hervorbrachte.

Petra Rehling untersucht die Geschichte Hongkongs, die Anfänge des Films in China bis zu einer eigenen Identität Hongkongs, das Trauma, das der Wechsel zu China 1997 bereits in den 80er Jahren in Hongkong auslöste, die Schockwellen, die vom Tiananmen-Massaker ausgingen.

Sie bedient sich dabei der Methode der Cultural Studies, um einem Phänomen der Populärkultur auf den Grund zu gehen, denn dies ist das Hongkong-Kino mit Sicherheit. Beeindruckend ist dabei vor allem ihre tiefgreifende Kenntnis der Filme, aber auch der Zusammenhänge zwischen und innerhalb der untersuchten Epochen. Neben populären Aufarbeitungen des Hongkong-Kinos wird diese fundierte Arbeit schnell ihren Platz als unverzichtbare Basislektüre für jede Liebhaber- und Filmbibliothek finden.


INHALTSVERZEICHNIS
Einleitung – Hundert Jahre Hongkong-Film

1. Der Hongkong-Film und sein Weg zu einer Lokalkultur – Die Jahre 1898–1979
• Anfänge des Films
• Aufschwung des wuxia-Kinos
• Entwicklung einer Hongkong-Identität

2. Hedonismus versus kritische Reflexion – Die achtziger Jahre
• Urbanität und das 1997-Syndrom
• Grenzüberschreitungen
• Fatalismus und Ultragewalt

3. Die Konsolidierung von Heimatgefühlen – 1997, Tiananmen und die Folgen
• Der Tiananmen-Schock
• Im Griff der Vergangenheit

4. Über eine Hongkong-Identität zum Individualismus – Die neunziger Jahre
• Mythologisierung der ›Durchschnittsexistenz‹
• Widerstand und Resignation
• Innovation gegen Stagnation

5. Eine Metropole und ihre Filme
• Das destruktive Element
• Das nostalgische Element
• Das maskuline Element
• Das homogenisierende Element
• Schlussbemerkungen

Anhang
• Die Entwicklung des Hongkong-Kinos
• Gewaltdarstellungen im Hongkong-Film – 100 Filme im Test
• Anmerkungen
• Abbildungsverzeichnis
• Literaturverzeichnis
• Glossar


PRESSE
»[...] so dürfte das Buch ›Schöner Schmerz‹ von Petra Rehling schnell zum Standardwerk im deutschsprachigen Raum werden.« (Deutsche Welle)

»Insgesamt eine längst überfällige wissenschaftliche Untersuchung zum Hongkong-Kino, die dank ihrer Genauigkeit und ihrer brillant erarbeiteten Thesen zu einem Standardwerk im deutschen Sprachraum werden dürfte.« (Schnitt 28)

»[...] hoch informativer Charakter, der sich bislang in keiner deutschsprachigen Publikation zum Hongkonger Kino finden lässt ...« (MEDIENwissenschaft 3/02)

»[...] letzlich aber erweist sich Schöner Schmerz [...] als die wohl kenntnisreichste deutschsprachige Untersuchung zum modernen Hongkong-Film.« (RAY)

»Sie leitet die Produktionsbedingungen und Filmtraditionen der Stadt aus der Soziologie und Geschichte her, wobei sie ein profundes Wissen in Bezug auf historische aber auch filmgeschichtliche Fakten beweist. [...] für den Fan des Hongkong-Kinos schwer verzichtbar.« (Screenshot 3/02)



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