» Produktverzeichnis » Buch » Paraflows 07
Nachfolgend finden Sie alle bereitgestellten Informationen für das gewählte Produkt. Neben einer ausführlichen Beschreibung und Zusatzinformationen können auch Presseberichte und zusätzliche Dateien zum Download vorhanden sein.
| INFORMATIONEN | |
|
Paraflows 07 - Günther Friesinger (Hrsg.)UN SPACEmono (monochrom) ISBN-10: 3950237216 ISBN-13: 978-3950237214 Referenz-Nr.: SP-233-687 Auflage: 2000 Umfang: 100 Veröffentlicht: 2007 Erscheinungsort: Wien Preis: 7,00 EUR inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Verfügbarkeit: Lieferbar Lieferzeit: 5-7 Tage Zum Merkzettel hinzufügen Produkt weiterempfehlen Produktanfrage an den Aussteller senden Bei Amazon.de bestellen Mehr über: Günther Friesinger Mehr von: monochrom Mehr in Produktgruppe: Buch Mehr aus Kategorie(n): Kunst & Kultur, Computer & Internet, Kataloge & Verzeichnisse |
| BESCHREIBUNG |
| UN SPACE versteht sich auch als die Eliminierung von Abständen, Grenzen und Barrieren, die kulturelle, soziale, mediale und politische Realitäten beeinträchtigen. Konzepte, technische Möglichkeiten und theoretische Ansätze zur Erschließung von unzugänglichen Territorien sind diesjährige Schwerpunkte. Die Ausstellung UN SPACE findet im MAK Gegenwartskunstdepot Gefechtsturm Ahrenbergpark statt, einem von insgesamt sechs Flugabwehrtürmen in Wien. Diese stillen Monumente des zweiten Weltkrieges können selbst als Unorte bezeichnet werden, da sie bis jetzt nur teilweise einer alternativen und neuen Nutzung zugeführt wurden. Einer wirklichen Eingliederung ins Stadtbild widerstehen sie immer noch, haben sie doch nicht einmal eine eigene Adresse. Das Gebäude versteht sich daher als integraler Bestandteil der Ausstellung, intensiviert und kontextualisiert die Präsentation der gezeigten Arbeiten. Der Gefechtsturm ist kein neutraler Ausstellungsort. Es besteht eine wechselseitige Beziehung zwischen Raum und Arbeiten und sowie den künstlerischen Positionen untereinander. Inhaltliche Ebenen werden freigelegt oder hinzugefügt, der starre Raumkörper wird durch die Bespielung durchdringbarer, transparenter aber nicht unwirklicher. Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler befassen sich in teilweise extra für diese Ausstellung entwickelten Arbeiten mit der Erschließung und Offenlegung von unterschiedlichsten Ausformulierungen von Raum: Abbildungen des Mikro- und Makrokosmos, digitale Forschungsreisen, Expansion in virtuelle Dimensionen, unsichtbare Barrieren, mentale und urbane Feedbackschleifen, optisches und haptisches Abtasten und Erfahren der Umgebung, territoriale Organisationsformen sowie die Veränderung der Raumnutzung und -wahrnehmung. Unraum zu Raum werden lassen: als Katalysator dient diese Zusammenstellung künstlerischer Positionen. Sie soll temporär den Aggregatzustand verändern um einen flüchtigen Blick auf verschiedene Definitionen, Aspekte, Abbildungen und individuelle Eigenschaften des Raums zu gewähren, sie aus der Unsichtbarkeit ziehen und somit wahrnehmbar machen. |
Zurück zur letzten Seite gelangen Sie über die Back- bzw. Zurück-Schaltfläche Ihres Browsers.