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Nachfolgend finden Sie alle bereitgestellten Informationen für das gewählte Produkt. Neben einer ausführlichen Beschreibung und Zusatzinformationen können auch Presseberichte und zusätzliche Dateien zum Download vorhanden sein.

INFORMATIONEN
Als die Welt noch unterging

Als die Welt noch unterging - Frank Apunkt Schneider


Von Punk zu NDW


(Ventil Verlag)

ISBN-10: 978-3-931555-88-7
ISBN-13: 978-3-931555-88-7
Referenz-Nr.: SP-1-668
Ausstattung: Broschur, mit Abb.
Umfang: 386 Seiten
Veröffentlicht: 2007, 2. Aufl. 2008
Erscheinungsort: Mainz
Preis: 17,90 EUR inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Verfügbarkeit: Nicht Lieferbar
Lieferzeit: Sofort

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Mehr über: Frank Apunkt Schneider
Mehr von: Ventil Verlag
Mehr in Produktgruppe: Buch
Mehr aus Kategorie(n): Popkultur, Sachbuch


BESCHREIBUNG
Eine Chronik zur Entstehung und Entwicklung von Punk und New Wave im deutschsprachigen Raum bis 1985.

Als die Welt noch unterging ... war vieles möglich. Die Endzeitstimmung um 1980 gab Punk und New Wave erst den nötigen Schub. Sie sorgte für einen unglaublichen Ausbruch von Aktivität und Kreativität. Vorm Hintergrund des atomaren Wettrüstens glaubte niemand mehr an eine große Zukunft – deshalb war plötzlich alles erlaubt, ohne Rücksicht auf Verluste. Davon erzählt dieses Buch.

Frank Apunkt Schneider entfaltet die Geschichte der Neuen Deutschen Welle und des deutschen Punk-Underground bis hinein in Regional-, Kassetten- und Fanzine-Szenen. Neben den mittlerweile kanonisierten Klassikern dieser Bewegung, (z. B. DAF, Fehlfarben) rückt er sowohl Chartbreaker wie Trio oder Extrabreit als auch Underground-Acts wie Kosmonautentraum, Familie Hesselbach etc. in den Fokus.

Schneider zeigt historisch bedingte Schnittmengen auf, erzählt von Freund- wie Feindschaften, stellt Epizentren in der Provinz gegen die Metropolen und knüpft immer ans Hier und Heute an. Als profunder Kenner gibt er einen detailreichen Einblick in die (Gegen-)Kulturgeschichte der BRD zwischen 1976 und 1985.

»Als die Welt noch unterging« ist das mit Abstand umfangreichste Buch zur Neuen Deutschen Welle, mit kommentierter Diskografie und einer Kassettografie im Anhang.


INHALTSVERZEICHNIS
• Als die Welt fast unterging ...
• Was war NDW?
• Neue Deutsche Welle im Jahr 2007
• Punk und New Wave als popinterne Jugendrevolte
• Rockmusik in Deutschland. Die Vorgeschichte einer besonderen Ausgangslage
• Deutsche Punkübernahmen. Produktive und unproduktive Missverständnisse
• Das Wo-Ist-Wo der Neuen Deutschen Welle: Verbreitung und regionale Verteilung
• Als die Medien noch Botschaften waren: Mediengebrauch und -verschleiß der NDW
• Subkulturelle Massenmedien: die Kassettenszene
• Niedrigschwellige Ästhetik
• Das Schlechteste aus beiden Welten: die Deutschrock-NDW
• Art School oder Hard School?
• Die Enden der NDW
• Trau keinem über 68
• Diskografie BRD
• Diskografie Österreich
• Kassettografie BRD
• Kassettografie Österreich
• Register


LESEPROBE
Unlängst wurde bei »Wer wird Millionär?« gefragt: Welche der folgenden Bands gehört nicht zur NDW? – Die »richtige« Antwort lautete Pur. Ein Allgemeinbildungsfall zu 4.000 Euro. Bloß gehörten auch die Optionen Spliff, Nena und UKW nicht wirklich zur NDW im Sinne einer deutschen New-Wave-Bewegung. Alle drei haben Punk- und New-Wave-Impulse verarbeitet, das aber in der Weise der Popmusik ihrer Zeit, in der New Wave nur einen von vielen Einflüssen darstellte. Natürlich hätte auch ich die »richtige« Antwort gegeben im Sinne derjenigen, die sich diese Warm-up-Frage mit ihrem »Das war die Neue Deutsche Welle«-Fünf-CD-Schuber auf dem Schoß ausgedacht haben. Und nicht meine privat »richtige«. Ich wusste ja, was gemeint war.
Dass der Begriff »NDW« unscharf und umstritten ist, darf nicht verwundern, denn Begriffe sind das insbesondere als Genrebezeichnungen. Die Geisteswissenschaften haben mehrere Jahrzehnte damit vergeudet, sich über Definitionen in den Haaren zu liegen und entsprechende Ausschlussverfahren zu eröffnen.
Als NDW-Klammer erscheinen mir enge, formalistische, sozusagen »stilkritische« Kriterien nicht geeignet. Erstens kommen so wieder nur die Ersten, Schnellsten und Besten (plus/minus die Untergrundobskursten) in den Blick, die vielleicht mustergültig, deswegen aber noch lange nicht repräsentativ waren. Zweitens werden sich keine Kriterien finden lassen, auf die sich alle mit allen einigen können, und damit geht das Geschrei erst recht los. Drittens sind trennscharfe Kriterien eine bildungsbürgerliche Coffeetable-Idee. Viertens wird sogar das regional einklammernde »deutsch« von Leuten unterlaufen, die Kajagoogoo und »Vamos a la Playa« bei eBay in der Kategorie »NDW« einstellen. Interessante Perspektive!


PRESSE
[...] lernt man Neues oder Verschüttetes neu kennen und erfährt bisweilen, was die alten Protagonisten heute so alles in Medien und Wirtschaft treiben. Und man lernt, dass die Bands sich damals eben nicht nur Extrabreit, Hans-A-Plast und Rotzkotz nannten, sondern auch Olaf und die Untermieter, Kotzen und Erhängen, FKK Strandwixer, Hirsche nicht aufs Sofa oder Ejakulationsbehörde. Frank Apunkt Schneider plaudert über so was mitunter locker, aber eben auch popdiskursiv.« (Michael Klarmann in Visions)

»Wertvolle Basisarbeit« (tiefkultur.de)

»Für alte Kämpfer (wie den Rezensenten) eine wunderbare Zeitreise, für junge Subkultourer die Chance für einen Einstieg in eine der faszinierendsten Musikgenres aller Zeiten.« (Das Dosierte Leben)



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