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Nachfolgend finden Sie alle bereitgestellten Informationen für das gewählte Produkt. Neben einer ausführlichen Beschreibung und Zusatzinformationen können auch Presseberichte und zusätzliche Dateien zum Download vorhanden sein.

INFORMATIONEN
how they do it

how they do it - Felix Klopotek


Free Jazz, Improvisation und Niemandsmusik


Bibliothek der Popgeschichte
(Ventil Verlag)

ISBN-10: 978-3-930559-75-6
ISBN-13: 978-3-930559-75-6
Referenz-Nr.: SP-1-32
Format: 13 x 19,5
Ausstattung: Broschur
Umfang: 222 Seiten
Veröffentlicht: 2002, 2. Aufl 2004
Preis: 13,90 EUR inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Verfügbarkeit: Lieferbar
Lieferzeit: keine Angabe

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Mehr über: Felix Klopotek
Mehr von: Ventil Verlag
Mehr in Produktgruppe: Buch
Mehr aus Kategorie(n): Film & Musik, Popkultur, Kunst & Kultur


BESCHREIBUNG
Ausgehend von historischen Größen wie John Coltrane, Ornette Coleman, Albert Ayler und Cecil Taylor hat sich die Improvisierte Musik bis in unsere Tage nicht nur weiterentwickelt, sondern auch neue Ausdrucksformen gefunden. Freie Improvisation ist längst nicht mehr nur ein Phänomen des Jazz, sondern ein weitverzweigtes Ausdrucksmittel musikalischer – und damit zum Teil auch politischer – Emanzipation.

Felix Klopotek, ein genauer Kenner der Szene, schreibt die Geschichte des Free Jazz und seiner Ableger nicht aus einer Perspektive des Vergangenen, sondern aus der Gegenwart heraus. Hier wird nicht nostalgisch Jazzvergangenheit glorifiziert, sondern Improvisation als Teil einer sozialen Praxis betrachtet.

Der Autor greift dabei auf zahlreiche Interviews mit Musikerinnen und Musikern zurück und gibt so einen lebhaften Einblick in eine Szene, die längst auch bis in die Bereiche Pop, Neue Musik und Elektronik hineinwirkt.


INHALTSVERZEICHNIS
FREE JAZZ
• Ansätze zu einer Theorie des Free Jazz
• Cecil Taylor
• Fred Anderson, Hamid Drake, Milford Graves
• Charles Gayle, Freedom Of Speech
• Klaus Theweleit
• Peter Brötzmann, Gregor Hotz
• Franz Hautzinger

POST-SERIALISMUS
• Linksradikalismus in der Neuen Musik: Cornelius Cardew, Scratch Orchestra
• AMM
• Keith Rowe

GITARRENRENAISSANCE
• Derek Bailey
• Eugene Chadbourne
• Olaf Rupp

ELECTRONICA
• Fennesz
• Mouse On Mars, Microstoria
• Rafael Toral
• Radian
• Turntablism: Christian Marclay, Dieb 13, Marina Rosenfeld, Institut für Feinmotorik
• Voice Crack
• Random_Inc, Anthony Coleman
• Miles Davis, Squarepusher

NACH DER POSTMODERNE
• Gastr Del Sol
• Jim O’Rourke
• David Grubbs

ROCK POWER
• Doctor L, Anti Pop Consortium, Theo Parrish, Make Up, Godspeed You Black Emperor!
• Exkurs zum Exkurs: Indiejazz (Tied + Tickled Trio, Christof Kurzmann, Kammerflimmer Kollektief)

ANHANG
• Fragment zur Kanonisierung
• Versuch über das Rauschen


PRESSE
»Klopoteks Texte verbinden auf entweder sehr lässige oder sehr kunstvolle Weise Seminaristenprosa und Szenejargon (...) Klopotek versammelt die Texte nicht nur, sondern versieht sie nachträglich mit einer Ebene von Sub-Texten, Marginalien, Fragen an sich selbst. Das ist sympathisch, weil es das Unabgeschlossene des Schreibens über eine so frische Musik erfahrbar macht, die Notwendigkeit, die soeben gebildeten Kategorien und Hierarchien sofort zu hinterfragen, wenn die ›Niemandsmusik‹ sie falsifiziert.« (Neue Zürcher Zeitung)

»... ein bewusster, fast koketter Gegenentwurf zum lauten Bestseller.« (Ulrich Stock in Die Zeit)

»Wunderschön der Titel, ebenso schön das Buch. Felix Klopotek, jedem Impro-Interessierten bekannt als Journalist, Veranstalter und Labelbetreiber (Grob), legt einen sehr gelungenen Versuch zum Thema ›Was könnte denn Improvisation sein?‹ vor.« (Skug #54)

»In Klopoteks Schreiben findet sich weder postpubertäres Anhimmeln des Objekts, noch fahrlässige Pre-Set-Projektionen und locker daher geschriebene Codierungen von Politik auf die Musik und erst recht kein Erschreiben einer eigenen Wichtigkeit, was im heutigen Schreiben über zeitgemäße Musik, die sich in einem erweiterten Poprahmen befindet, keinesfalls selbstverständlich ist. In seinem Schreiben zeigt sich vielmehr wirkliches Interesse für Geschichte und Struktur der improvisierten Musik und die Fähigkeit, die notwendigen Fakten und die Kenntnis darüber nicht zu popularisieren oder gar zu kryptisieren (...)« (TERZ Düsseldorf)



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