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» Produktverzeichnis » Buch » 1000 Jahre Musik & Zensur

Nachfolgend finden Sie alle bereitgestellten Informationen für das gewählte Produkt. Neben einer ausführlichen Beschreibung und Zusatzinformationen können auch Presseberichte und zusätzliche Dateien zum Download vorhanden sein.

INFORMATIONEN
1000 Jahre Musik & Zensur

1000 Jahre Musik & Zensur - Werner Pieper (Hrsg.)


in den diversen Deutschlands


Grüner Zweig 209
(Werner Pieper & The Grüne Kraft)

ISBN-10: 3-922708-09-9
Referenz-Nr.: SP-2-137
Umfang: 256 Seiten
Preis: 15,00 EUR inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Verfügbarkeit: Lieferbar
Lieferzeit: 1-2 Wochen

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Mehr aus Kategorie(n): Film & Musik


BESCHREIBUNG
Musik wird bei uns, auf diese oder jene Art, schon seit Jahrhunderten zensiert; manchmal härter, manchmal sublimer.

Im 30jährigen Krieg galt ein Dudelsack als Waffe und konnte dem Besitzer das Leben kosten; der Rattenfänger von Hameln wurde vom Volk vertrieben, weil er die Kids antörnte. Die Staatschristen vergangener Jahrhunderte versuchten ebenso wilde Tänze zu unterbinden, wie die heutige VolksFront gegen aufmüpfige Rock- und RaveEvents. Freie Ekstase fürs Volk war nie die Sache der Herrschenden. Und viele Jahrhunderte galt es für eine Frau als unziemlich, Musikerin zu sein.

In diesem Jahrhundert reichten oft Begriffe und Namen wie Jazz, Negermusik, bolschewistische Musik, entartet, jüdisch, kapitalistisch, Drogenmusik, Urwaldmusik, Protestlieder, Straßenmusik, Rechtsrock etc., um von dieser oder jener Instanz untersagt zu werden.

Heute wird Musik offiziell nicht mehr zensiert, sondern man ›schützt‹ die Jugend durch Indizierungen von Platten. Und viele Musiker spielen nicht mehr ihre Musik, sondern versuchen industriekompatible Produkte abzuliefern. Andre dröhnen rechtes Jungvolk neonazistisch voll. Verbieten? Und: Sind Deutschlands Plattenhändler eine große Kriminelle Vereinigung?

Mit Beiträgen von Klaus Farin, Roland Seim, FreeMuse, Peter Pannke, Christoph Herrmann, Peter Michael Hamel, Gilbert Shelton, padeluun u.v.a.m.


PRESSE
"Aufklärungsbuch * * * * *
Klug und lehrreich: Aufsätze zum schäbigsten Kapitel deutscher Musikgeschichte ... eine interessante, lehrreiche und in Zeiten besinnungslosen Ex- und hopp-Konsums bitter nötige Lektüre, die ihrerseits auch ketzerisch fragt, ob die totale Marketing-Herrschaft im Musikbusiness nicht eine besonders subtile Form der Zensur darstellt ..."

Musikexpress 9/2001



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