» Produktverzeichnis » Buch » Die Damnatio memoriae
Nachfolgend finden Sie alle bereitgestellten Informationen für das gewählte Produkt. Neben einer ausführlichen Beschreibung und Zusatzinformationen können auch Presseberichte und zusätzliche Dateien zum Download vorhanden sein.
| INFORMATIONEN | |
|
Die Damnatio memoriae - Florian KrüpeÜber die Vernichtung von Erinnerung. Eine Fallstudie zu Publius Septimius Geta (189–211 n.Chr.)(Computus Druck Satz & Verlag) ISBN-13: 978-3-940598-01-1 EAN: 940598011 Referenz-Nr.: SP-612-1367 Produktnummer: 940598011 Format: 17 x 24 Auflage: 200 Gewicht: 0.756 kg Ausstattung: Gebunden, Fadenheftung Umfang: 336 S. mit 33 Abbildungen Veröffentlicht: 2011 Erscheinungsort: Gutenberg Preis: 78,00 EUR inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Verfügbarkeit: Lieferbar Lieferzeit: Sofort Zum Merkzettel hinzufügen Produkt weiterempfehlen Produktanfrage an den Aussteller senden Mehr über: Florian Krüpe Mehr von: Computus Druck Satz & Verlag Mehr in Produktgruppe: Buch Mehr aus Kategorie(n): Geschichte & Geographie, Sprache & Literatur |
| BESCHREIBUNG |
| »Er grollte auch den Steinen, weil sie einstmals seine Statuen getragen hatten, und ließ die Münzen mit seinem Bilde einschmelzen…« (Cassius Dio) Die Bedeutung des Publius Septimius Geta liegt nicht in seiner Biographie, seiner »Karriere« zum Princeps oder einer mehr oder minder erfolgreichen Regentschaft begründet, sondern in den Folgen eines jahrelangen Bruderzwistes und eines etwa neunmonatigen, chaotischen Interregnums, an dessen Ende ihn sein Bruder Caracalla unter brutalen Umständen ermorden ließ. Denn daraufhin verhängte dieser jene Memoriastrafe über ihn, die gemäß der opinio communis als damnatio memoriae bezeichnet wird. Die vorliegende Studie analysiert in eine ersten Abschnitt den Forschungsstand und die juristischen Grundlagen dieser typisch römischen Ausformung einer antiken Memoriastrafe und widmet sich dann in einem chronologischen Durchgang ausgewählten Einzelfällen, die eine Weiterentwicklung des Verfahrens erkennen lassen. Getas damnatio memoriae, die in vielerlei Hinsicht exzeptionell für die römische Kaiserzeit und die Dynastie der Severer ist, steht im Mittelpunkt des systematischen zweiten Teils. Sie fußt auf einer intensiven Analyse des epigraphischen und papyrologischen Materials und wird exemplarisch zeigen, daß die »Vernichtung von Erinnerung« nicht unbedingt das Ziel der herrschenden Autoritäten war – sehr wohl aber der Eingriff in das kollektive Gedächtnis eines multiethnischen Vielvölkersstaates und die Befriedigung persönlicher Rachegelüste. |
Zurück zur letzten Seite gelangen Sie über die Back- bzw. Zurück-Schaltfläche Ihres Browsers.