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| INFORMATIONEN | |
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Der weiße Wal vom Odenwald - Georg HaumannStammtischgeschichten(Odenwald-Verlag) ISBN-13: 9783981188073 Referenz-Nr.: SP-80-1226 Format: 20 x 13,5 cm Ausstattung: Hardcover Umfang: 200 Seiten Veröffentlicht: 20.10.2010 Erscheinungsort: Otzberg Preis: 14,80 EUR inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Verfügbarkeit: Lieferbar Lieferzeit: 2-3 Tage Zum Merkzettel hinzufügen Produkt weiterempfehlen Produktanfrage an den Aussteller senden Mehr über: Georg Haumann Mehr von: Odenwald-Verlag Mehr in Produktgruppe: Buch Mehr aus Kategorie(n): Belletristik |
| BESCHREIBUNG |
| Die meisten der hier erzählten Geschichten, die an Stammtischen erzählt wurden, beruhen auf tatsächlichen Vorkommnissen. In einer zweiten Kategorie sind dem einen oder der anderen Dinge zu Ohren gekommen, die sich so oder ähnlich wohl abgespielt haben. Der unterschiedliche Gehalt an Wahrheit ist durchaus verständlich, denn wenn ein Vorkommnis von Mund zu Mund die Runde macht, wird es häufig etwas ausgeschmückt, um es noch lustiger werden zu lassen. Und dann gibt es Geschichten, von denen niemand annimmt, dass sie sich tatsächlich zugetragen haben. Manche sind recht derb, dabei aber so witzig, dass man sich wünscht, sie wären wahr. |
| LESEPROBE |
| Nach vielen Ehejahren verstarb eine Erbacherin, die nach Rheinhessen geheiratet hatte. Die Kunde davon machte in ihrer Heimatstadt schnell die Runde. Da es eine große Zahl von Verwandten und Bekannten gab, die an der Beerdigung der Verstorbenen teilnehmen wollten, organisierte man einen Sonderbus, der die Trauergesellschaft ins Rheinhessische bringen sollte. Diese Reisemöglichkeit kam auch dem Wirt des »Brauhauses«, der bekanntesten Gaststätte am Ort, zu Ohren. Er selbst fühlte sich der Verstorbenen weniger verpflichtet, und besonders reisefreudig war er auch nicht. Aber er dachte an seine Frau, die jahraus, jahrein neben ihm am Tresen stand, dazu noch die Küche versorgte und zwei Kinder großgezogen hatte. Er rief sie zu sich und meinte: »Fraa, du host jo aach noch net viel vum Lewe gehatt. Fohr du desweje mit, wann der Bus nooch Rhoihesse zu de Beerdischung fährt.« |
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