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Nachfolgend finden Sie alle bereitgestellten Informationen für das gewählte Produkt. Neben einer ausführlichen Beschreibung und Zusatzinformationen können auch Presseberichte und zusätzliche Dateien zum Download vorhanden sein.

INFORMATIONEN
Was einem so einfällt

Was einem so einfällt - Hans-Peter Gaußmann, Gaußmann Hans-Peter


Ein Gedicht und zwölf Kurzgeschichten


(Hans-Peter Gaußmann)

ISBN-13: 9783839140383
Referenz-Nr.: SP-388-1110
Format: 14.8 x 21 cm
Auflage: 1
Gewicht: 0.111 kg
Ausstattung: Taschenbuch
Umfang: 68 Seiten
Veröffentlicht: Januar 2010
Preis: 6,80 EUR inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Verfügbarkeit: Lieferbar
Lieferzeit: 3-5 Tage

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Mehr aus Kategorie(n): Humor & Satire


BESCHREIBUNG
Klappentext:

Sei es der Sklave Eginhard, der seinem Herrn und Senator im antiken Rom ein Telefon verspricht, und sich damit die Freiheit erschwindelt. Der Sohn des Burgvogtes, der gerne fliegen möchte und dabei an einen großspurigen Zwergenkater gerät. Seien es aufmüpfige Kühe, ein unvergesslicher Theaterabend, eine Betrachtung über den Zeitgeist oder die Frage, an welcher Stelle der Weihnachtskrippe die Heiligen Drei Könige stehen müssen, um nur einiges zu nennen: Der Autor würzt seine Geschichten je nach Bedarf mit herzhafter Naivität oder bissiger Ironie. Lassen Sie sich überraschen!


LESEPROBE
Werbung einmal anders.

Franz Branntwein erwachte mit klebriger Zunge, Schädelweh und gehörigem Bauchgrummeln aus einer Art von Tiefschlaf und versuchte vergeblich seine Gedanken zu ordnen. Es ging nicht – absoluter Filmriss. Mit Schrecken vernahm er von der gegenüberliegenden Kirche St. Peter und Paul das 12 Uhr Läuten.
„Hab ich den Vormittag verpennt?“, schreckte er hoch, sank jedoch sofort wieder in die Kissen zurück – der Kopf. Stöhnend tastete er im Dunkeln nach der Nachttischlampe und knipste das Licht an.
„Verdammt und zugenäht“, entfuhr es dem 47-jährigen Chemiker, „wie viel Maß Bier werden es wohl gestern Abend gewesen sein? Die Grübelei wird mir aber auch nicht weiterhelfen, ich muss irgendwie erst mal hoch – die Blase.“
Benommen schlug er die Bettdecke zurück, kletterte aus dem Bett und torkelte ins Bad. Während er unter der Dusche stand und abwechselnd kaltes oder warmes Wasser über den geschundenen Leib rieseln ließ, hatte er das Gefühl, sein bayerischer Sturschädel würde von tausend glühenden Nadeln drangsaliert. Er ging ins Schlafzimmer zurück, zog zuerst sich an und dann den Rollladen hoch, öffnete das Fenster – frische Luft, endlich!
Hatte er sich Linderung von dieser Maßnahme erhofft, trat das genaue Gegenteil ein: Die grelle Herbstsonne und die immer noch sommerlichen Temperaturen marterten seinen gequälten Kopf noch mehr. Aus Richtung Brauereigasthof drang gedämpfte Blasmusik zu ihm herüber.
„Heiliger Bimbam“, fuhr ihm erneut der Schreck in die Glieder, „heute ist ja Sonntag und um zehn war Messe. Die anderen sitzen schon drüben beim Frühschoppen und ich ...? Himmel, was wird der Hochwürden sagen, weil ich schon wieder nicht in der Kirche gewesen bin?“, murmelte ...



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