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| INFORMATIONEN | |
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Leben in Waaseby - Waltraud GramppRomanTriologie, 1. Band (Celtic-Rose Verlag) ISBN-13: 978-3-86900-011-4 EAN: 9783869000114 Referenz-Nr.: SP-444-1079 Produktnummer: 006 Format: 14,7 cm x 21 cm x 3 cm Auflage: 1. Auflage Gewicht: 0.600 kg Ausstattung: Taschenbuch, Umfang: 470 Seiten Veröffentlicht: 23.09.2009 Erscheinungsort: Mörfelden-Walldorf Preis: 18,00 EUR inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Verfügbarkeit: Lieferbar Lieferzeit: 1-2 Tage Zum Merkzettel hinzufügen Produkt weiterempfehlen Produktanfrage an den Aussteller senden Mehr über: Waltraud Grampp Mehr von: Celtic-Rose Verlag Mehr in Produktgruppe: Buch Mehr aus Kategorie(n): Belletristik, Frauenliteratur |
| BESCHREIBUNG |
| Sven, ein Architekt, kauft sich in einem kleinen Ort auf der Halbinsel Schwansen an der Ostesee eine Mühle. Sehr bald lässt ersich in das Leben des kleinen Ortes hineinziehen. Auf der Suche nach dekorativen Ausstattungsstücken lernt er Julia kennen. sie betreibt einen Laden für Tiffanyglaskunst. Sven und Julia verlieben sich, doch Svens Ex-Geliebte und Ehefrau seines Geschäftspartners stört immer wieder die Beziehung. Bricht die Beziehung auseinander oder schaffen die Beiden es, ihren gemeinsamen Weg zu finden. Tauchen Sie ein in das Leben eines Dorfes mit seinen Menschen und den ganz normalen Dramen des Alltags in seiner ganzen bunten Vielfalt. Ein Roman , der Appetit auf Mee(h)r macht! |
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| LESEPROBE |
| Das Hotel lag oberhalb des Eyre Square, ein kleiner Park im Herzen von Galway. Auch wenn die Geschäfte schon geschlossen hatten, waren die Straßen doch sehr belebt. Vor allem junge Leute, paarweise oder in Gruppen, schlenderten wie sie die Fußgängerzone entlang. Aber auch Familien, angefangen von Oma und Opa bis zum Säugling, waren unterwegs. Alle paar Meter hatten sich Straßenmusikanten aufgestellt, die hauptsächlich irische Folkmusik spielten: auf Fidel, Gitarre, einem kleinen Akkordeon und einer Trommel, die wie ein zu groß geratenes Tamburin aussah, und mit einem Holzklöppel geschlagen wurde. Julia war fasziniert. „So hätte ich mir das nicht vorgestellt“, sagte sie mit leuchtenden Augen, „hier geht es ja zu wie am Mittelmeer in der Hochsaison. Ich dachte immer, die Leute hier sind etwas steif und zurückhaltend. Aber die leben ja regelrecht auf der Straße!“ „Es hat was Privates, das stimmt. Man darf die Iren auf keinen Fall mit den Engländern vergleichen. Das ist ein völlig anderer Menschenschlag.“ Sven schaute sich ebenfalls interessiert um und genoss die lockere Stimmung in den abendlichen Straßen. „Christopher erzählte, die Engländer hätten sich hier Jahrhunderte breitgemacht und die Iren und ihre Kultur unterdrückt. Tatsächlich gibt es die Republik Irland erst seit den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts – und Nordirland gehört politisch immer noch zu England.“ „Dort führten sie doch bis vor ein paar Jahren einen Religionskrieg, wenn ich das richtig verstehe, Katholiken gegen Protestanten. Und so ganz scheint der noch nicht vorbei zu sein. Unvorstellbar, in unserer aufgeklärten Zeit.“ Julia schüttelte den Kopf. „Ich glaube, das hat weniger mit Religion zu tun, als vielmehr damit, dass die Iren katholisch und die Engländer protestantisch sind – es ist eher der Konflikt zwischen den Iren, die zu Irland und denen, die zu Großbritannien gehören wollen. So genau weiß ich das aber auch nicht. Hätte ich mich besser informieren sollen?“ „Ach was. Ich will jetzt nichts von Konflikten hören. Ich will das hier genießen, mit dir zusammen.“ Julia blieb plötzlich bei einer Gruppe von Straßenmusikanten stehen, wie etliche andere Passanten auch. „Kann es sein, dass mir das Lied bekannt vorkommt?“ „Ich hoffe doch, dass du dich daran erinnerst“, lächelte Sven, „das ist ‚Fields of Athenry’ – hörst du?“ „Welch ein Zufall. Mein Geburtstagsgeschenk- Lied. Du hast das nicht zufällig im Voraus arrangiert?“ „So weit reichen meine Verbindungen auch wieder nicht. Es ist wirklich ein Zufall – oder Bestimmung.“ Sie gingen langsam weiter. „Schau mal, hier gibt es aber hübschen Schmuck. So was habe ich ja noch gar nicht gesehen. Zwei Hände halten ein Herz mit einer Krone. Das gefällt mir.“ Julia drückte sich die Nase an einem der Schaufenster platt. „Wir können ja morgen noch mal herkommen, wenn die Läden geöffnet haben. Das gehört alles zu deinem Geburtstagsgeschenk, du darfst bestimmen, was du gern machen möchtest.“ |
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