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| INFORMATIONEN | |
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's Gsundbrinnche - Gertrud Berg-Oldendorf(Odenwald-Verlag) ISBN-13: 9783981188004 Referenz-Nr.: SP-80-1004 Format: 12,3 x 19,6 cm Ausstattung: Paperback Umfang: 216 Seiten Veröffentlicht: Oktober 2008 Erscheinungsort: Otzberg Preis: 12,00 EUR inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten Verfügbarkeit: Lieferbar Lieferzeit: 1-2 Tage Zum Merkzettel hinzufügen Produkt weiterempfehlen Produktanfrage an den Aussteller senden Mehr über: Gertrud Berg-Oldendorf Mehr von: Odenwald-Verlag Mehr in Produktgruppe: Buch Mehr aus Kategorie(n): Belletristik |
| BESCHREIBUNG |
| Immer, wenn Gertrud Berg-Oldendorf aus einem Brünnchen trank - wo auch immer es war -, fiel ihr dieser Liedervers ein: Ich hab' des Brünnleins trunken so manchen frischen Trunk. Ich bin nicht alt geworden, mein Herz bleibt allzeit jung ... Diesem »jungen Herzen« der Autorin ist es zu verdanken, dass Gertrud Berg-Oldendorf auch in hohem Alter noch einmal ein Mundartbuch vorstellen kann. Einst hatte sie sich vorgenommen, nicht nur Geschichten und alte Ausdrücke zu bewahren, sondern auch ihre »ureigene« Mundart - die von Niedernhausen (heute Ortsteil von Fischbachtal in Odenwald). Diesem Lebensziel ist sie zumindest sehr nahe gekommen. |
| LESEPROBE |
| Åbgelutscht Wie sällemols die Gretche modärn seu hot wolle, hatt se sich extra fer ehrn Gebortsdåg e Packung Ferrero-Küsschen kaaft. Die hot se in ehrn vesilwerde Däller geleggt un rimge-raascht. Däs hot Eudruck gemåcht! Wie äw-wer all sou genisslich gekaut un gelutscht häwwe, hot de Schorsch e schläächt Gschich¬d¬¬che barad katt: »E älderi Dååm is oft un gärn mirr-em Om-nibus gfåhrn. Där Schaffeer wår sou freind-lich un hilfsbereit, däs horr-erer gut gedou. Wie’s uff Weuhnåchde zugånge is, hot se’m vestohle e Dittche in die Hånd gedrickt un is debei rout worn, wie e jung Mädche. E påår Woche speerer is-se wirrer mit dem sälwe Schaffeer gfåhrn. Do hot där gsååt: ›Ich bedånk mich aa schej fer däs Gschenk. Ich nemm jåå als nix ou, äwwer, ich muss sååe, Ehne häww-ich’s net åbschlååe kenne: Ich äss Niss fer meu Lääwe gärn - - -!‹ ›Ach, net de Redd wärt‹, hot es Midderche gschmeichelt gelächelt, ›ich äss neemlich die Ferrero-Küsschen sou gärn - - - äwwer ich kånn als die Niss nemmej kaue, un es dutt mär laad, se wäggsewärfe - - -‹ Die iwwerische »Ferrero-Küsschen« solle ån dem Dåg nemmej genascht worn seu - |
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